Seit Juni 2009 wurde der Treerouter (netidee call 2007) im Funkfeuer Bad Ischl Netz OLSR Mesh getestet um ihn auf Gebirgstauglichkeit zu evaluieren.
Der Abschlussbericht des Treerouter Projektes findet sich hier
Der all-in-one Ansatz des Treerouter Gehäuses bietet viele Vorteile bei der Montage und Handhabung. Im Rahmen des Langzeittests traten folgende Probleme auf:
Es wurden 6 Stück 6V/10Ah Blei-Vlies Akkumulatoren verbaut die jeweis paarweise in Serie geschalten sind, also 3 * 12 V Blöcke aus 2 * 6V/10Ah Akkus. Die ursprüngliche Idee einen 12V Satz als Verbraucher, einen in Ladung und einen geladenen Satz als Reserve inkl. Ladungserhaltung zu verwenden ist nicht im Microcontroller Code implementiert.
ein erwartbares Problem mit Blei-akkus:
Denn diese büssen massiv (allerdings grossteils reversibel) an kapazität/wirkungsgrad ein
wenn sie mehrmals nur partiell geladen/entladen werden. Quelle
Es wäre somit eine Lade-Elektronik notwendig gewesen die dies auszugleichen versucht, was klarerweise nicht ganz trivial ist.
Es sind 2 Stück Monokristaline Panele mit je 50W Nennleistung verbaut und parallel am Laderegler angeschlossen.
Die Laderegelung und Messung von I,U und Innenraumtemperatur erfolgt durch einen Microcontroller gesteuerten Regler - IVT SCD-10 - und wird mittels munin-node Erweiterung auf einem entfernten Rechner ausgewertet. treerouter Munin (click cancel on auth, relevante images sind freigeschalten)
Der Regler bietet keine Möglichkeit das Routerboard kontrolliert abzuschalten sondern schaltet bei 11V die Last ab und bei 12V Batteriespannung wieder an an. Nach 9 Monaten Realbetrieb wurde auch ein erhöhter Übergangswiderstand und leichte Korrosion an elektrischen Verbindungen zwischen den einzelnen Batteriemodulen festgestellt. Diese Einwirkung hat das Energiebudget nochmals verschlechtert.
Im Treerouter kommt ein pcengines ALIX 3d2 Board zum Einsatz.
tbc…